Zum Islam konvertieren: Schahada und erste Schritte
Muslim wird man durch das Glaubensbekenntnis, die Schahada, aufrichtig gesprochen. Es braucht keine Zeremonie, keine Prüfung und keine Behörde. Was danach kommt, lernt man Schritt für Schritt.
Die Schahada
أَشْهَدُ أَنْ لَا إِلَهَ إِلَّا اللَّهُ وَأَشْهَدُ أَنَّ مُحَمَّدًا رَسُولُ اللَّهِ
Asch-hadu an la ilaha illa llah, wa asch-hadu anna Muhammadan rasulu llah
Ich bezeuge, dass es keinen Gott gibt außer Allah, und ich bezeuge, dass Muhammad der Gesandte Allahs ist.
Wer sie mit Überzeugung spricht und versteht, was sie bedeutet, ist Muslim. Viele sprechen sie vor Zeugen, etwa in einer Moschee; das ist schön und hilft, eine Gemeinde zu finden, ist aber keine Bedingung.
Was vorher war
Weißt du nicht, dass der Islam auslöscht, was vor ihm war?
Sahih Muslim
Mit dem Islam beginnt man neu; frühere Sünden sind vergeben.
Die ersten Schritte
- Ghusl: Der Prophet ﷺ wies Neumuslime an, die Ganzkörperwaschung zu nehmen (Abu Dawud, at-Tirmidhi). So geht's: Ghusl-Anleitung.
- Beten lernen: zuerst Wudu und das Gebet, mit der Fatiha und einer kurzen Sure. Bis du sie kannst, darfst du im Gebet „Subhanallah, Alhamdulillah, La ilaha illallah, Allahu akbar“ sprechen (Abu Dawud).
- Die Gebetszeiten kennen: für deine Stadt unter Gebetszeiten, mit Erinnerung in der Hadaff-App.
- Eine Gemeinde suchen, in der du Fragen stellen kannst, und dir Zeit lassen: Niemand muss alles auf einmal können.
Formalitäten in Deutschland
- Eine staatliche Anmeldung gibt es nicht.
- Viele Moscheen stellen auf Wunsch eine Bescheinigung über die Konversion aus. Sie wird zum Beispiel für das Visum zur Umra oder zum Hadsch verlangt.
- Wer Mitglied einer Kirche war, erklärt den Kirchenaustritt beim Standesamt oder Amtsgericht, je nach Bundesland. Damit endet auch die Kirchensteuer.
- Der Name muss nicht geändert werden.
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Häufige Fragen
Muss ich einen arabischen Namen annehmen?
Nein. Nur ein Name mit schlechter Bedeutung sollte geändert werden. Viele Konvertiten behalten ihren Namen.
Was ist mit meiner Familie?
Der Islam verlangt, die Eltern auch dann gut zu behandeln, wenn sie nicht muslimisch sind (Koran 31:15). Für viele ist das der beste Weg, ihnen den Islam zu zeigen.
Dieser Artikel wurde mit Hilfe von KI geschrieben. Koranverse werden direkt aus dem Korantext eingefügt (Übersetzung: Bubenheim/Elyas); er ist eine allgemeine Information und kein religiöses Gutachten (Fatwa). Für deine eigene Situation frag einen qualifizierten Gelehrten. Fehler gefunden? Schreib an support@hadaff.de.